NACHRICHT
Nach den neuesten von der chinesischen Zollverwaltung veröffentlichten Daten exportierte China von Januar bis April 2026 65,323 Radlader, wobei der gesamte Exportwert rund USD 1.47 Milliarden erreichte. Das Exportvolumen stieg gegenüber dem Vorjahr um 54.34%, während der Exportwert um 26.54% zunahm. Chinesische Radlader wurden in diesem Zeitraum in 195 Länder und Regionen geliefert.
Obwohl sich die monatlichen Exportvolumina im Vergleich zur starken Dynamik zu Beginn verlangsamten, blieb die Gesamtnachfrage solide. Allein im April 2026 exportierte China 19,169 Radlader, ein Plus von 74.42% gegenüber dem Vorjahr, wobei der Exportwert USD 404 Millionen erreichte, eine Steigerung von 27.86%. Sowohl das Wachstum des Volumens als auch des Wertes im April übertraf die kumulierte Wachstumsrate der ersten vier Monate des Jahres und lieferte ein positives Signal für den Rest von 2026.

Bei Betrachtung der Entwicklung gegenüber dem Vormonat gingen die Exporte unter den zehn wichtigsten Exportzielen nach Volumen im April nur nach Brasilien, Vietnam, Australien und Kanada zurück. Die Lieferungen in die Vereinigten Staaten, nach Deutschland, Russland, Kasachstan, Polen und in die Niederlande nahmen im Vergleich zu März allesamt zu. Besonders Deutschland stach hervor und importierte 1,687 Einheiten—nur übertroffen von den Vereinigten Staaten—wobei die Exporte gegenüber dem Vormonat um nahezu 200% anstiegen. Auch Polen verzeichnete ein starkes Wachstum, mit Exporten von mehr als 439 Einheiten, über 60% mehr als im März, und rückte unter den Exportzielen vom 12. auf den 7. Platz vor.
Von Januar bis April exportierte China mehr als 1,000 Radlader in 15 Länder, wobei drei Märkte mehr als 3,000 Einheiten überschritten. Die Vereinigten Staaten blieben mit deutlichem Abstand das größte Ziel und importierten 15,466 Einheiten. Deutschland belegte mit 3,528 Einheiten den zweiten Platz, gefolgt von Brasilien mit 3,147 Einheiten, Kasachstan mit 2,642 Einheiten und Russland mit 2,539 Einheiten.
Beim Exportwert entfielen auf die zwanzig wichtigsten Auslandsmärkte rund USD 840 Millionen, was 57.09% des gesamten chinesischen Exportwerts für Radlader in den ersten vier Monaten des Jahres entspricht. Die Vereinigten Staaten lagen mit Exporten im Wert von rund USD 100 Millionen an erster Stelle. Der Abstand war jedoch deutlich geringer als der Unterschied beim Exportvolumen. Brasilien folgte mit USD 77.54 Millionen, Russland mit USD 68.8 Millionen, während Belgien und Kasachstan mit USD 60.88 Millionen beziehungsweise USD 49.3 Millionen den vierten und fünften Platz belegten.
Unter den zehn wichtigsten Märkten nach kumuliertem Exportwert nahmen die Exporte nach Russland, Kasachstan, Deutschland, Libyen und Vietnam im April im Vergleich zu März allesamt zu, während die übrigen Märkte Rückgänge verzeichneten. Libyen erzielte das stärkste Wachstum, wobei die Exporte gegenüber dem Vormonat um bis zu 275% stiegen. Erwähnenswert ist außerdem, dass Russland seit September 2025 durchgehend als Chinas größter Radladermarkt nach Exportwert rangierte. Obwohl die Exporte nach Russland Anfang 2026 deutlich zurückgingen, zeigten sowohl März als auch April Anzeichen einer Erholung.
Ein besonders auffälliger Trend ist der höhere durchschnittliche Exportpreis, der auf europäischen Märkten erzielt wird. Zwischen Januar und April exportierte China 673 Radlader nach Belgien mit einem Gesamtwert von USD 60.88 Millionen, was einem durchschnittlichen Stückpreis von etwa USD 90,500 entspricht. Die Exporte in die Türkei erreichten 331 Einheiten im Wert von USD 34.69 Millionen und ließen den Durchschnittspreis auf über USD 104,800 pro Einheit steigen—den höchsten Wert unter den zwanzig wichtigsten Exportzielen nach Wert.
Diese Zahlen deuten darauf hin, dass chinesische Hersteller nicht mehr ausschließlich über das Volumen konkurrieren. Produkte mit höherem Wert gewinnen zunehmend Akzeptanz in Märkten mit strengeren Standards und höheren technischen Anforderungen, insbesondere in Europa. Dies spiegelt die wachsende Wettbewerbsfähigkeit der chinesischen Radladerindustrie und ihre Fähigkeit wider, in der Wertschöpfungskette weiter aufzusteigen.
Für LUYU entwickelt sich auch der Exportmarkt von einem volumengetriebenen Modell hin zu einem ausgewogeneren Ansatz, der sowohl Skaleneffekte als auch Produktwert kombiniert. Schwellenmärkte in Südamerika, Südostasien und Zentralasien erzeugen weiterhin eine starke Nachfrage durch Infrastrukturentwicklung und Bergbauprojekte. Gleichzeitig zeigen steigende Verkäufe in Europa, der Türkei und anderen höherwertigen Märkten die verbesserte Technologie, Qualität und Zuverlässigkeit chinesischer Ausrüstung.
Da die Exportziele vielfältiger werden und das Produktangebot weiterhin in höherwertige Segmente vordringt, baut die Branche eine stärkere Grundlage für nachhaltiges langfristiges Wachstum auf.
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